Eine ehrungsreiche Hauptversammlung

Eine ehrungsreiche Hauptversammlung

Der Markgräfler Musikverband freute sich am Samstag, den 16. März 2019, über eine ehrungsreiche Hauptversammlung.

Die vielen Facetten des Verbandes wurden auch zur diesjährigen Hauptversammlung aufgezeigt, so beinhaltet der Begriff Markgräfler Musikverband nicht nur die 35 Mitgliedsvereine, sondern auch das verbandseigene Seniorenorchester, Blechbläserensemble, Präsidium und das Verbandsblasorchester. Besonders stolz war Präsident Bernhard Metzger darauf die Mitglieder des Seniorenorchesters für ihre aktive Tätigkeit im Verein ehren zu dürfen. Die Geehrten hatten sich im Voraus dafür entschieden die Ehrung in der Hauptversammlung und somit vor allen Mitgliedsvereinen und Orchestern entgegenzunehmen.

Präsident Bernhard Metzger sprach von seiner Hochachtung vor der Leistung jedes einzelnen Geehrten. Geehrt wurde Hartwin Bredbeck  mit der goldene Ehrennadel des BDB für seine 40-jährige aktive Mitgliedschaft in der Stadtmusik Sulzburg und dem Verbandsseniorenorchester. Außerdem erhielten Heinz Bohnert, Harald Lacher, Werner Ruh und Albert Riesterer eine Ehrennadel in Diamant mit Jahreszahl und Ehrenbrief für ihre 60-jährige Tätigkeit. Zum Schluss wurden Adolf Bechtel und Josef Barth mit der Ehrennadel in Diamant mit Jahreszahl und Ehrenbrief für ihre 70-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Weiter konnte Bernhard Metzger zu einer Ehrung in den Reihen des Verbandspräsidiums gratulieren. Martin Schöpflin wurde mit dem Sonderehrenzeichen in Silber ausgezeichnet. Metzger drückte seinen Dank an Martin Schöpflin aus, der stets ein treuer und qualifizierter Ansprechpartner zu jeglichen IT Fragen im Verband ist. Metzger übergab die Ehrung für Schöpflins „mehr als vorbildliche Bereitschaft“.

Mit einem großen Applaus gratulierten alle Anwesenden den Geehrten.

„Ehre, wem Ehre gebührt“

„Ehre, wem Ehre gebührt“

Tag der Senioren in der Rheinhalle Grißheim.

Am Tag der Senioren am 26. Mai 2017 in der Rheinhalle Grißheim spielte nicht nur das verbandseigene Seniorenorchester, sondern auch die Seniorenblaskapelle Hochschwarzwald und die Seniorenblaskapelle Kaiserstuhl-Tuniberg. Dies trug dazu bei, dass sich alte Freunde wiedertrafen und neue Freundschaften geschlossen wurden.

Den musikalischen Auftakt gestaltete die Seniorenblaskapelle Hochschwarzwald unter der Leitung von Horst Waldvogel. Die 41 Musiker luden die Zuhörer zu einem musikalischen Reise in ferne und nahe Länder ein, mit Stücken wie „Sommernacht in Prag“ und „Dem Tiroler Land die Treue“.

Weiter ging es mit der Seniorenblaskapelle Kaiserstuhl-Tuniberg unter der Leitung von Bernd Becker. Erstmals waren auch Frauen im Orchester zu finden und bald legte das Orchester los mit dem Schwungvollen „Sonntagsmarsch“. Ein Höhepunkt des Auftrittes bildete der Historische Siegermarsch „Der alte Dressauer“ mit eindrucksvollem Trompetensolo.

Den letzten Programmteil präsentierte das Seniorenorchester des Markgräfler Musikverbandes unter der Leitung von Hellmut Blaudszun. Das einzige Orchester das an diesem Abend ein Heilspiel hatte, präsentierte seine tiefe Heimatverbundenheit mit Stücken wie dem „Rainermarsch“, der eigens von Heiner Müller umgedichtet wurde um zum Heimatthema zu passen. Ein Höhepunkt bildete die „Alfons Polka“, mit einem Alphornsolo von Alfred Ketterer.

Wie konnte ein solch gelungener Abend enden ohne unsere Nationalhymne. Und so fanden sich alle 150 Musiker gemeinsam auf der Bühne zusammen um mit vereinter Kraft das Badnerlied zu spielen. Ein gelungenes Konzert das alles in allem ein Plädoyer an die Heimat Baden war und mit einem kräftigen Applaus und einem zufriedenen Publikum zu Ende ging.

10 Jahre Verbands-Senioren-Orchester Markgräflerland

Schon in den Jahren 1992 und 1997 wurden von Verbandsseite erste Schritte eingeleitet, um dann 2002 die Gründung eines Seniorenorchesters zu vollziehen. 19 Musikanten aus dem Markgräflerland fanden sich in Wettelbrunn zu einer ersten Probe unter Leitung von Verbandsdirigent Musikdirektor Hellmut Blaudszun zusammen. Der erste Auftritt erfolgte am 17. März 2002 im Kurhaus Bad Krozingen mit großem Erfolg, so dass sich die Mitgliederzahl schnell auf 40 Musiker erweiterte. Als Führungsmannschaft agierten Barthel Fünfgeld als Sprecher, Linus Grethler als Kassenwart, Albert Bär als Chronist und Hellmut Blaudszun als musikalischer Leiter. Geprobt wurde im Vereinsraum der Malteserfunken in Heitersheim ein- bis zweimal im Monat. Die Zahl der Auftritte sollte auf maximal 8 bis 10 begrenzt werden.

Innerhalb kurzer Zeit hatte die Seniorenkapelle einen guten Ruf. Gespielt wurden vorwiegend volkstümliche Werke wie Polka, Walzer oder Marsch, aber auch Operetten-Potpourris und Ouvertüren; man unterschied sich mit diesen Stücken von der sonst üblichen Literatur der Vereinsorchester. Die Stammhörerschaft bei Hocks und Festen tendiert deutlich mehr zu dieser volkstümlichen Sparte, sodass das Verbandsorchester stets ausgebucht ist.

2012 stand nun das 10-jährige Jubiläum an, und die Verantwortlichen der Seniorenkapelle bereiteten ein Doppelkonzert in Bad Krozingen/Schlatt beim dortigen Musikverein Schlatt vor. Im Oktober 2012 war es dann soweit: Der Musikverein Schlatt unter Leitung von Dirk Hausen und das Verbands-Seniorenorchester begeisterten die vollbesetzte Halle mit ihren Melodien; Schlatt mit einem sauber einstudierten, modernen ersten Konzertteil und die Senioren mit besten volkstümlichen Melodien und Operettenklängen. Dazu gaben Hermann Meier und Albert Bär im Dialog einen Überblick über die vergangenen 10 Jahre: Lag der Altersschnitt bei der Gründung noch bei 70 Jahren, so ist er mittlerweile auf 73 Jahre gestiegen, das heißt, dass sich Senioren mit dem Instrument mehr sinnvolle Lebenszeit und Lebensqualität wortwörtlich „erspielen“. 40 jugendliche Senioren im Markgräflerland sind mit Begeisterung dabei und schenken ihrem Publikum viel Freude.