1. März 2013 | Seniorenorchester
Schon in den Jahren 1992 und 1997 wurden von Verbandsseite erste Schritte eingeleitet, um dann 2002 die Gründung eines Seniorenorchesters zu vollziehen. 19 Musikanten aus dem Markgräflerland fanden sich in Wettelbrunn zu einer ersten Probe unter Leitung von Verbandsdirigent Musikdirektor Hellmut Blaudszun zusammen. Der erste Auftritt erfolgte am 17. März 2002 im Kurhaus Bad Krozingen mit großem Erfolg, so dass sich die Mitgliederzahl schnell auf 40 Musiker erweiterte. Als Führungsmannschaft agierten Barthel Fünfgeld als Sprecher, Linus Grethler als Kassenwart, Albert Bär als Chronist und Hellmut Blaudszun als musikalischer Leiter. Geprobt wurde im Vereinsraum der Malteserfunken in Heitersheim ein- bis zweimal im Monat. Die Zahl der Auftritte sollte auf maximal 8 bis 10 begrenzt werden.
Innerhalb kurzer Zeit hatte die Seniorenkapelle einen guten Ruf. Gespielt wurden vorwiegend volkstümliche Werke wie Polka, Walzer oder Marsch, aber auch Operetten-Potpourris und Ouvertüren; man unterschied sich mit diesen Stücken von der sonst üblichen Literatur der Vereinsorchester. Die Stammhörerschaft bei Hocks und Festen tendiert deutlich mehr zu dieser volkstümlichen Sparte, sodass das Verbandsorchester stets ausgebucht ist.
2012 stand nun das 10-jährige Jubiläum an, und die Verantwortlichen der Seniorenkapelle bereiteten ein Doppelkonzert in Bad Krozingen/Schlatt beim dortigen Musikverein Schlatt vor. Im Oktober 2012 war es dann soweit: Der Musikverein Schlatt unter Leitung von Dirk Hausen und das Verbands-Seniorenorchester begeisterten die vollbesetzte Halle mit ihren Melodien; Schlatt mit einem sauber einstudierten, modernen ersten Konzertteil und die Senioren mit besten volkstümlichen Melodien und Operettenklängen. Dazu gaben Hermann Meier und Albert Bär im Dialog einen Überblick über die vergangenen 10 Jahre: Lag der Altersschnitt bei der Gründung noch bei 70 Jahren, so ist er mittlerweile auf 73 Jahre gestiegen, das heißt, dass sich Senioren mit dem Instrument mehr sinnvolle Lebenszeit und Lebensqualität wortwörtlich „erspielen“. 40 jugendliche Senioren im Markgräflerland sind mit Begeisterung dabei und schenken ihrem Publikum viel Freude.
1. Dezember 2012 | VBO Markgräflerland
Dirigent Helmut Hubov hat für das diesjährige Herbstkonzert des Sinfonischen Verbandsblasorchesters Markgräflerland am 14. Oktober im Tuniberghaus Freiburg-Tiengen zwei kontrastreiche Programmteile zusammengestellt. Während das Orchester im ersten Konzertteil verstärkt mit warmen Klängen vorlieb nehmen musste, so stellte der zweite Teil die Facetten eines rockigen, verspielten und gezielt chaotischen Orchesterklanges dar. Mit „Lauds“ von Ron Nelson eröffnete das Orchester das Konzert auf mystische Art, wodurch für den Zuhörer gleich zu Beginn eine hohe Spannung erzeugt wurde. In ähnlichem Stile führte „Vesuvius“ von Frank Ticheli diese Linie fort. Das Werk beschreibt auf musikalische Weise die „Heimtücken“ des im Golf von Neapel liegenden Vulkans Vesuv, wobei die fabelhafte Natur durch anfänglich ruhig fließende Passagen beschrieben wird, aber schließlich mit einem dramatischen Ausbruch den Höhepunkt und zugleich das Finale findet. Der „Oktober“, das gleichnamige Stück von Eric Whitacre, übermittelte den Zuhörern mit seinen aufbäumenden und in Ruhe endenden Passagen eine sehr tiefe Verbundenheit zum Herbst mit all seinen bunten und sentimentalen Eindrücken. Das Orchester schaffte es, diese herbstlichen Bilder musikalisch in den Gedanken der Zuhörer entstehen zu lassen. Mit Leonard Bernsteins „Overture to Candide“ aus dem weniger bekannten Musical „Candide“ wurde der erste Konzertteil beschlossen. Unter James Bonneys Titel „Chaos Theory“ vermutete man zunächst ein ebensolches wildes Chaos, jedoch wurde man überrascht: Es handelte sich hierbei offensichtlich um ein eher ruhiges Chaos, das sich im weiteren Verlauf des Stückes immer mehr ordnete. Dieses Konzert für E-Gitarre und Blasorchester, zusammen mit dem renommierten Solisten Matthias Fröhlich, schaffte es auf elegante Weise, die E-Gitarre in den Tutti-Passagen nahezu unauffällig in den Gesamtklang zu integrieren, wohingegen Fröhlich in den Solo-Passagen auf den Saiten seiner E-Gitarre sein lässiges Können unter Beweis stellte. „Chunk“ von Jonathan Newman war ein weiteres Stück, das in die eher moderne Welt des zweiten Konzertteils passte. Dieser fand mit „Symphonic Rock“ von Gilbert Tinner, darunter bekannte Hits von Queen, schließlich seinen gerockten Ausklang. In jeder Hinsicht also kontrastreiche „Klangwelten“, die es verdient hatten, gehört zu werden.
1. Oktober 2012 | VBO Markgräflerland
Am Sonntag, dem 14. Oktober 2012, findet um 11.00 Uhr im Tuniberghaus in Freiburg-Tiengen das diesjährige Herbstkonzert des Sinfonischen Verbandsblasorchesters Markgräflerland (VBO) statt. Das Blasorchester unter der Leitung von Helmut Hubov möchte seine Zuhörer in verschiedene „Klangwelten“ entführen. So kommt neben der „Ouvertüre zu Candide“ von Leonard Bernstein auch „Vesuvius“ von Frank Ticheli zur Aufführung. Die klanglichen Gegensätze eines sinfonischen Blasorchesters werden besonders mit der Aufführung der Werke „October“ von Eric Whitacre, einem getragenen lyrischen Stück, und der „Chaos Theory“ von James Bonney, einem Solokonzert für E-Gitarre und Blasorchester, zur Geltung kommen. Als Solist wird Matthias Fröhlich auftreten.
Eintrittskarten können bei jedem aktiven Musiker und bei „Musik Gillhaus“ erworben werden. Das VBO Markgräflerland freut sich auf zahlreiche Zuhörer.