Durch neue Formen die Herausforderungen von Corona überwinden!

Durch neue Formen die Herausforderungen von Corona überwinden!

Spielen in kleinen Gruppen.

Durch die Hygieneverordnungen, welche beim Musizieren einen Mindestabstand fordern, erhält eine normale Musikprobe eine ganz neue Dynamik. Teilweise ist eine komplett besetzte Probe schlichtweg aus Platzgründen gar nicht möglich. Aus diesen Gründen ist das Musizieren in kleinen Gruppen vielleicht eine OptionDamit wird die Einhaltung der Hygienevorschriften einfacher, die Raumgröße ist meistens kein Problem. 

 

Viele Musizierende scheuen sich vielleicht im Ensemble zu spielen, da in der Regel jede Stimme nur einzeln besetzt ist und deshalb die Herausforderung an jede*n einzeln etwas größer ist gegenüber dem Spielen im Gesamtorchester. Und wo bleibt die Kameradschaft und der Zusammenhalt im Verein, wenn alle nur noch in kleinen Ensembles spielen? 

 

Wie wäre es mit einem Schlagzeug-Trio? Oder ein TubaQuartett mit Tenorhorn, Bariton, Posaune, Tuba, vielleicht sogar mit einem Bariton-Sax oder Bassklarinette? Oder ein Duo/Trio/Quartett/Quintett aus Tuba, Flöte, Klarinette, Saxophon und Trompete? 

So lernt die Tuba vielleicht die Klarinette musikalisch besser kennen, da sie in der Orchesterprobe relativ weit auseinander sitzen. Auch kann man eine Stimme doppelt oder x-fach besetzen oder die Besetzungen könnten ständig wechseln. So erreicht man ein noch besseres Kennenlernen der Orchestermitglieder. 

Ebenso können öffentliche Ensemble-Konzerte am Anfang, für wenig im Ensemblespiel erfahrene Musiker, ein großer Hemmschuh sein. Warum deshalb nicht zuerst einmal ein paar kleine interne Konzerte veranstalten? Oder Ensemble A spielt seine erarbeiteten Stücke dem Ensemble B vor. Das geht sogar womöglich per Video-Chat. 

Aus den Proben in Ensembles kann sich vieles entwickeln.Hat z. B. ein*e Jubilar*in Geburtstag und feiert im kleinen Kreis und ihr*ihm ist die gesamte Kapelle zu viel, so funktioniert vielleicht ein Ständchen mit einem Trio oder Quartett.

Einzel- und Gruppenunterricht in Abhängigkeit von Inzidenzwert

Einzel- und Gruppenunterricht in Abhängigkeit von Inzidenzwert

Folge der Bund-Länder-Beschlüsse vom 3. März 2021.

Nach der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit Kanzlerin am vergangenen Mittwoch wurde die Corona-Verordnung entsprechend angepasst. Hier wurden auch mögliche Öffnungen für den Instrumentalunterricht berücksichtigt. Stellt das zuständige Gesundheitsamt in einem Land- oder Stadtkreis im Rahmen einer regelmäßig durchzuführenden Prüfung eine seit fünf Tagen in Folge konstante Sieben-Tages-Inzidenz von weniger als 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner fest, so ist für den jeweiligen Land- oder Stadtkreis der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen für Einzelunterricht und Gruppen von bis zu fünf Kindern bis einschließlich 14 Jahren wieder erlaubt. Beim Einzelunterricht besteht keine Altersbegrenzung. Bis oben erwähnte konstanze Sieben-Tages-Inzidenz nicht erreicht ist, bleibt alles beim Alten.

Gemäß dem Bund-Länder Beschluss sind abhängig vom Infektionsgeschehen frühestens zum 22. März 2021 Öffnungsschritte in weiteren Bereichen möglich. Die Landesregierung bereitet entsprechende Schritte u. a. für Kulturveranstaltungen und die Breitenkultur vor.

 

Chancen wahrnehmen

Chancen wahrnehmen

Einen Blick auf den anstehenden Jahreswechsel.

Dieses Jahr schreit geradezu danach, sich vor dem Übergang ins neue Jahr Gedanken zu machen.

Natürlich hat uns – im Leben und in den Vereinen – Corona Herausforderungen abverlangt. Wenn wir versuchen die Dinge mit Abstand zu betrachten, bleibt, dass wir eine Krise hatten und haben. Ja es ist eine sehr herausfordernde Krise. Und doch sei es erlaubt den Abstand zum Geschehen noch mehr zu vergrößern und diese Krise einzuordnen.

Haben unsere Vorfahren oder die Älteren von uns nach dem Krieg von einer Krise gesprochen? Haben sie nicht. Sie haben das Leid ertragen und haben sich an den Aufbau gemacht. Gemeinsam, solidarisch.

Wo stehen wir jetzt? Die Krise hat uns eingeschränkt, Menschen fühlen sich eingesperrt. Eingesperrt im Wohlstand, unsere Vorfahren eingesperrt im Luftschutzbunker oder Keller. Unser Wohlstand bekommt Dellen, unseren Vorfahren hat die Krise Krieg das letzte Hemd mitgenommen. Wir haben immer noch Grundlagen, wir haben immer noch Chancen, gute Chancen.

Unsere Vereine durchleben jetzt das, was wir im April angekündigt haben. Menschen, die man zuvor besonders betreuen musste, dass durch besondere Pflege bei der Stange geblieben sind, drohen wir zu verlieren. Aber nicht nur diese. Viele wissen nicht, wann sie wieder konkret spielfähig sein werden. Viele haben noch keine Vorstellung davon, was nach der Pandemie sein wird. Doch es gibt, wenn man sich die Dinge ansieht, die über der Sache stehen, deutliche Fakten und Hinweise. Es ist wichtig, diese ohne Angst und Panik festzustellen.

Haben Sie mal darüber nachgedacht, dass die Pandemie auch positives verursacht hat und verursacht? Man wird es finden, wenn man sucht. Man findet diese Veränderungen im persönlichen Bereich, teilweise im beruflichen Bereich und man findet sie auch im Verein. Hätten Sie z. B. zu Beginn von 2020 gedacht, dass Sie Videokonferenzen durchführen, mit denen man Fahrtzeiten und Kosten sparen kann?

Erfolgreiche Unternehmer wissen, dass der Erfolg vor allem damit zusammenhängt, dass sie die Situation ständig analysieren, Entwicklungen so schnell wie möglich wahrnehmen, sowie Maßnahmen ebenso schnell angehen. Der Verein ist auch ein Unternehmen.

Analysieren sie, was hinter uns liegt und wenden sie sich dem Positiven bewusst zu. Arbeiten sie an den Maßnahmen und setzen diese im neuen Jahr um. Wir haben eine große Chance und wir entscheiden darüber, ob wir sie wahrnehmen.

Den vielen Verantwortlichen und Musiker*innen in unserem Verband wünschen wir, dass sie diesen besonderen Jahreswechsel, der statt großer Feste gemeinsame ruhige Stunden bringen wird, sehr bewusst angehen. Dass sie den Mut gewinnen, die vor uns liegende Herausforderung zu bestehen. Dass sie mit Überzeugung und Respekt an die Aufgaben gehen. Und sich zum Ziel setzen, mit vielen positiven Erfahrungen aus dieser schwierigen Zeit heraus zu kommen.

Auftakt zum neuen Thema

Auftakt zum neuen Thema

Einheitliches Logo- & Marketingkonzept.

Das „Thema“ in der Musik bezeichnet den Grundgedanken einer Komposition, welches in seinem Rhythmus und seiner Melodie immer wieder erscheint. Genau so verhält es sich mit einem Logo und dem dazugehörigen Marketingkonzept, dem Corporate Design bzw. Corporate Identity.

Vor etwa einem Jahr kam der Gedanke auf, ein neues Logo für den Markgräfler Musikverband zu gestalten. Dieses sollte deutlich moderner als das bisherige wirken, gleichermaßen für Print- und Online-Anwendungen verwendbar sein und für die verschiedenen Bereiche des Verbandes erweiterbar sein – verbunden mit der Entwicklung eines schlüssigen Farbkonzept für diese verschiedenen Bereiche.

Das bisherige Logo wurde vor etwa 25 Jahren von dem langjährigen Verbandsdirigenten und Vizepräsidenten und heutigen Ehrendirigenten Hellmut Blaudszun entworfen. Aufgrund seiner Verdienste für den MMV in den letzten 40 Jahren, war es ein Anliegen ihm sein Logo in einer modernen Fassung zum Vermächtnis zu machen, weshalb das neue Logo die Grundelemente, wie die Schallbecher oder der Notenschlüssel, weiterhin beinhalten sollte.

Diese Anforderungen hat Birgit Meyer, 2. Vorsitzende der Bergmannskapelle Buggingen und diplomierte Grafik-Designerin, in wundervoller Art und Weise umgesetzt!

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Die genannten Grundelemente bleiben abstrahiert bestehen und zusätzlich werden Notenlinien angedeutet. Durch die geschwungene Linienführung entsteht Dynamik, wobei der gerade gestellte Violinschlüssel dem Logo trotzdem Stabilität verleiht. Auf Farbverläufe, wie bisher, wird komplett verzichtet, wodurch es durch die Verwendung von vollfarbigen Flächen plakativer wird. Für den Schriftzug wird eine Egyptienne-Schrift verwendet, jedoch eine offenere und modernere als bisher. Außerdem wird auf einen Schatten zugunsten der Lesbarkeit verzichtet.

Die verschiedenen Bereiche (bisher für das Seniorenorchester und Jugend-Angelegenheiten umgesetzt) werden in einer sachlichen, serifenlosen Schrift in einem Balken unter das Logo gestellt. Jedem Bereich ist eine Farbe zugeordnet, die von dem Violinschlüssel und dem Balken aufgegriffen wird. Falls notwendig, können weitere Bereiche definiert werden.

Um dieses Konzept vollumfänglich umzusetzen, hat Roman Wick, Mitglied im Team IT des Präsidiums und dort Ansprechpartner für Webseiten und soziale Netzwerke, in den letzten Wochen zugleich unseren Webauftritt neu aufgesetzt.

Der Markgräfler Musikverband hat sich in diesem Bereich somit runderneuert und wir hoffen, dass es Ihnen gefällt.