„Ehre, wem Ehre gebührt“

„Ehre, wem Ehre gebührt“

Tag der Senioren in der Rheinhalle Grißheim.

Am Tag der Senioren am 26. Mai 2017 in der Rheinhalle Grißheim spielte nicht nur das verbandseigene Seniorenorchester, sondern auch die Seniorenblaskapelle Hochschwarzwald und die Seniorenblaskapelle Kaiserstuhl-Tuniberg. Dies trug dazu bei, dass sich alte Freunde wiedertrafen und neue Freundschaften geschlossen wurden.

Den musikalischen Auftakt gestaltete die Seniorenblaskapelle Hochschwarzwald unter der Leitung von Horst Waldvogel. Die 41 Musiker luden die Zuhörer zu einem musikalischen Reise in ferne und nahe Länder ein, mit Stücken wie „Sommernacht in Prag“ und „Dem Tiroler Land die Treue“.

Weiter ging es mit der Seniorenblaskapelle Kaiserstuhl-Tuniberg unter der Leitung von Bernd Becker. Erstmals waren auch Frauen im Orchester zu finden und bald legte das Orchester los mit dem Schwungvollen „Sonntagsmarsch“. Ein Höhepunkt des Auftrittes bildete der Historische Siegermarsch „Der alte Dressauer“ mit eindrucksvollem Trompetensolo.

Den letzten Programmteil präsentierte das Seniorenorchester des Markgräfler Musikverbandes unter der Leitung von Hellmut Blaudszun. Das einzige Orchester das an diesem Abend ein Heilspiel hatte, präsentierte seine tiefe Heimatverbundenheit mit Stücken wie dem „Rainermarsch“, der eigens von Heiner Müller umgedichtet wurde um zum Heimatthema zu passen. Ein Höhepunkt bildete die „Alfons Polka“, mit einem Alphornsolo von Alfred Ketterer.

Wie konnte ein solch gelungener Abend enden ohne unsere Nationalhymne. Und so fanden sich alle 150 Musiker gemeinsam auf der Bühne zusammen um mit vereinter Kraft das Badnerlied zu spielen. Ein gelungenes Konzert das alles in allem ein Plädoyer an die Heimat Baden war und mit einem kräftigen Applaus und einem zufriedenen Publikum zu Ende ging.

VBO Markgräflerland macht mit Latino-Klängen Laune auf den Sommer

Am Sonntag, dem 12. Mai 2013, gastierte das Sinfonische Verbandsblasorchester Markgräflerland (VBO) in der Merowingerhalle in Bad Krozingen-Biengen unter der bewährten Stabführung ihres Dirigenten Helmut Hubov. Mit „La Leyenda del Beso“ (Untertitel „Symphonic Suite from the Zarzuela“) des spanischen Komponisten Reveriano Soutullo eröffnete das VBO den lateinamerikanischen Konzertabend. Im ersten Teil des Stückes gelang es dem Hornsatz, trotz spanischer Gelassenheit des Werkes, den ursprünglichen Jagdhorn-Charakter zum Vortrag zu bringen. Doch nicht nur in diesem Part hatten die Hörner eine dominante Rolle. Das darauf folgende Werk „Vientos y Tangos“ vereinte den Tango mit einem eher klassischen Zwischenteil im Orgel-Stil sowie jazzigen Akkorden im Finale, welche durch rockige Rhythmen selbst für einen in „Dur“ und „Moll“ verliebten Musiker als sehr ansprechend empfunden werden konnten. Mit dem drängenden „Symphonic Dance No. 3 – Fiesta“ von Clifton William vermochte das VBO endgültig Latino-Feuer zu entfachen und entließ damit das Publikum in die Pause. Das furiose „El Salón México“ von Aaron Copland, welches durch unregelmäßige Akzentsetzung jeden Zuhörer aufmerksam werden ließ, und „Conga del Fuego“, nach dem stilistisch vergleichbaren „Danzón No.2“ ein weiteres temperamentvolles Werk aus der Feder von Arturo Marquez, taten dem Samba-geprägten Abend keinen Abbruch; sämtliche Instrumente der Latin Percussion kamen zum Einsatz, was die Vielfältigkeit des Schlagzeugs einmal mehr unter Beweis stellte. Durch den mittlerweile recht groß gewordenen Orchesterstamm gelang es dem VBO beim Konzert ein kompaktes Klangbild zu erzeugen, was bei Auswahlorchestern, bedingt durch ständig wechselnde Besetzungen und das neue Einspielen aufeinander, nicht immer selbstverständlich ist. „Fandango“, ein Stück von Frank Perkins, welches über einen Paso Doble eingeleitet wurde, und „Tiptoe Tune“ von Rob Wiffin, das mit den „Stand-Up“-Soli zweier Trompeten sicherlich einen der Höhepunkte des zweiten Konzertteils darstellte, komplettierten den musikalischen „roten Faden“, der durch das ganze Konzert hindurch erkennbar war. Olé!

Frühjahrskonzert des Sinfonischen Verbandsblasorchesters Markgräflerland

Am Sonntag, dem 12. Mai 2013, findet das Frühjahrskonzert des Sinfonischen Verbandsblasorchesters Markgräflerland in der Merowingerhalle in Bad Krozingen-Biengen statt. Konzertbeginn ist um 18 Uhr.

Passend zu den hoffentlich frühlingshaften Temperaturen präsentiert Ihnen das Blasorchester unter der bewährten Leitung von Helmut Hubov ein feuriges Konzertprogramm mit lateinamerikanischen Rhythmen. Neben dem „Conga del Fuego Nuevo“ von Arturo Márquez kommt auch der Symphonische Tanz Nr. 3 „Fiesta“ von Clifton Williams zur Aufführung. Auch das Werk „Vientos Y Tangos“ von Michael Gandolfi wird Sie mit mehreren Variationen über Winde und Tangos auf südamerikanischen Boden führen.

Konzertkarten können bei jedem aktiven Musiker und bei Musik Gillhaus erworben werden. Das VBO Markgräflerland freut sich auf zahlreiche Zuhörer.

10 Jahre Verbands-Senioren-Orchester Markgräflerland

Schon in den Jahren 1992 und 1997 wurden von Verbandsseite erste Schritte eingeleitet, um dann 2002 die Gründung eines Seniorenorchesters zu vollziehen. 19 Musikanten aus dem Markgräflerland fanden sich in Wettelbrunn zu einer ersten Probe unter Leitung von Verbandsdirigent Musikdirektor Hellmut Blaudszun zusammen. Der erste Auftritt erfolgte am 17. März 2002 im Kurhaus Bad Krozingen mit großem Erfolg, so dass sich die Mitgliederzahl schnell auf 40 Musiker erweiterte. Als Führungsmannschaft agierten Barthel Fünfgeld als Sprecher, Linus Grethler als Kassenwart, Albert Bär als Chronist und Hellmut Blaudszun als musikalischer Leiter. Geprobt wurde im Vereinsraum der Malteserfunken in Heitersheim ein- bis zweimal im Monat. Die Zahl der Auftritte sollte auf maximal 8 bis 10 begrenzt werden.

Innerhalb kurzer Zeit hatte die Seniorenkapelle einen guten Ruf. Gespielt wurden vorwiegend volkstümliche Werke wie Polka, Walzer oder Marsch, aber auch Operetten-Potpourris und Ouvertüren; man unterschied sich mit diesen Stücken von der sonst üblichen Literatur der Vereinsorchester. Die Stammhörerschaft bei Hocks und Festen tendiert deutlich mehr zu dieser volkstümlichen Sparte, sodass das Verbandsorchester stets ausgebucht ist.

2012 stand nun das 10-jährige Jubiläum an, und die Verantwortlichen der Seniorenkapelle bereiteten ein Doppelkonzert in Bad Krozingen/Schlatt beim dortigen Musikverein Schlatt vor. Im Oktober 2012 war es dann soweit: Der Musikverein Schlatt unter Leitung von Dirk Hausen und das Verbands-Seniorenorchester begeisterten die vollbesetzte Halle mit ihren Melodien; Schlatt mit einem sauber einstudierten, modernen ersten Konzertteil und die Senioren mit besten volkstümlichen Melodien und Operettenklängen. Dazu gaben Hermann Meier und Albert Bär im Dialog einen Überblick über die vergangenen 10 Jahre: Lag der Altersschnitt bei der Gründung noch bei 70 Jahren, so ist er mittlerweile auf 73 Jahre gestiegen, das heißt, dass sich Senioren mit dem Instrument mehr sinnvolle Lebenszeit und Lebensqualität wortwörtlich „erspielen“. 40 jugendliche Senioren im Markgräflerland sind mit Begeisterung dabei und schenken ihrem Publikum viel Freude.