Beim Jugendwertungsspiel des Markgräfler Musikverbands im Markgräfler Gymnasium Müllheim stand der musikalische Nachwuchs im Mittelpunkt. Mit großem Engagement und beachtlichem Können präsentierten junge Musikerinnen und Musiker aus der Region ihr vorbereitetes Programm und stellten sich der Herausforderung eines Wertungsvortrags. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten so die Gelegenheit, wertvolle Impulse für ihre weitere musikalische Entwicklung zu erhalten und ihr Können vor der fachkundigen Jury in Person von Fabian Metz (Jockgrim), Alfredo Mendieta (Freiburg), Sebastian Buchgraber (Lauchringen) und dem Vorsitzenden Christian Steinlein (Waldshut-Tiengen) zu präsentieren.
Die Veranstaltung erfreute sich mit 19 Beiträgen einer hohen Resonanz. Das Feld setzte sich dabei aus 15 Solobeiträgen – die meisten davon mit Klavierbegleitung – sowie vier Ensembles zusammen. Das musikalische Niveau der Vorträge war durchweg erfreulich hoch. Die Jury konnte insgesamt einmal das Prädikat „Hervorragend“, siebenmal „Sehr gut mit Stern“, achtmal „Sehr gut“, einmal „Gut mit Stern“ sowie zweimal „Gut“ vergeben.
Der Markgräfler Musikverband gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu ihren Leistungen und bedankt sich bei den Ausbilderinnen und Ausbildern, Klavierbegleitungen, Eltern sowie den beteiligten Vereinen und Musikschulen für ihre Unterstützung. Die Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll das hohe musikalische Niveau sowie das große Engagement im musikalischen Nachwuchs der Musikvereine und Musikschulen im Markgräflerland.
Der Markgräfler Musikverband lädt aktive Musikerinnen und Musiker an Posaune und Tenorhorn am Samstag, den 14. Juni 2026, zu einem Workshop in die Räumlichkeiten der Jugendmusikschule Südlicher Breisgau (Auf dem Rempart 7, 79219 Staufen im Breisgau) ein, der sich gezielt der instrumentalen Weiterentwicklung widmet. Das Angebot richtet sich an Interessierte aller Alters- und Leistungsstufen – sowohl aus dem Verbandsgebiet als auch darüber hinaus. Willkommen sind alle, die neue Impulse für ihr Musizieren erhalten und ihre Fähigkeiten gezielt ausbauen möchten.
Durchgeführt wird der Workshop von fünf Studierenden der Hochschule für Musik Basel, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen praxisnah und auf Augenhöhe weitergeben. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Themen wie effektives Üben, die Erweiterung des Tonumfangs, Luft- und Atemtechnik sowie sicheres Musizieren im Ensemble. Individuelle Fragestellungen und persönliche Herausforderungen am Instrument können dabei gezielt aufgegriffen werden.
Der Tag startet mit einer freiwilligen gemeinsamen Begrüßung und einem Warm-up, das von Prof. Edgar Manyak, Dozent für Posaune an der Hochschule für Musik Basel, geleitet wird und wertvolle Anregungen für die eigene Übe- und Probenpraxis geben kann.
Im weiteren Verlauf werden Einzelunterrichte sowie Registerproben angeboten. Der Einzelunterricht umfasst jeweils 55 Minuten und ermöglicht eine gezielte individuelle Betreuung. In den Registerproben stehen Themen wie Klang, Intonation, Zusammenspiel und musikalische Gestaltung im Fokus. Gerne können hierfür auch Stücke oder Literatur aus dem eigenen Vereins- oder Konzertalltag mitgebracht werden, um gemeinsam praxisnah daran zu arbeiten und sich gezielt auf Konzertsituationen vorzubereiten.
Den Abschluss bildet ein Konzert der Dozierenden, das die Möglichkeit bietet, die Musikerinnen und Musiker auch in einem konzertanten Rahmen zu erleben.
Neben aktiven Musikerinnen und Musikern richtet sich das Angebot auch an Interessierte, die sich mit dem Gedanken an ein Musikstudium beschäftigen und erste Einblicke in Ausbildungsinhalte und Unterrichtsformen erhalten möchten.
Der Markgräfler Musikverband freut sich auf zahlreiche Teilnehmende und einen inspirierenden Tag voller musikalischer Begegnungen, neuer Impulse und gemeinsamer Freude an der Musik.
Der Markgräfler Musikverband lädt auch in diesem Jahr wieder herzlich zu seinem Jugendwertungsspiel ein. Die diesjährige Austragung findet am Samstag, 23. Mai 2026, im Markgräfler Gymnasium Müllheim statt.
Das Wertungsspiel bietet Kindern und Jugendlichen eine wertvolle Gelegenheit, ihren musikalischen Leistungsstand zu präsentieren und sich gezielt weiterzuentwickeln. Die intensive Vorbereitung motiviert zum regelmäßigen Üben und stärkt sowohl musikalische Fähigkeiten als auch persönliche Kompetenzen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Bewertung, sondern vor allem das konstruktive Feedback: Im Anschluss an das Vorspiel erhalten die Teilnehmenden in einem Beratungsgespräch mit der Jury hilfreiche Impulse für ihre weitere musikalische Entwicklung. Außerdem ist es eine nachhaltige Investition in die Nachwuchsarbeit des eigenen Vereins und stärkt zugleich den Austausch und die Gemeinschaft unter den Jugendlichen der Region.
Teilnehmen können junge Musikerinnen und Musiker mit Blech- oder Holzblasinstrumenten sowie Schlagwerk – entweder als Solistinnen und Solisten (mit oder ohne Klavierbegleitung) oder in Bläser- und Schlagwerksensembles. Vorzutragen sind mindestens zwei Werke oder Sätze unterschiedlichen Charakters bzw. aus verschiedenen Stilepochen. Die maximale reine Spielzeit beträgt 15 Minuten. Die Bewertung erfolgt anhand der Kriterien Spielfreude/Musikalität, Interpretation, technische Ausführung sowie Klangqualität.
Anmeldung sind ab sofort bis Sonntag, den 25. April 2026, möglich.
Mit drei intensiven Workshops und durchweg positivem Feedback fand am Samstag, den 29. November 2025, in der BDB-Musikakademie ein kompletter Tag des Markgräfler Musikverbandes statt, der Vereine und ihre Verantwortlichen in ihrer täglichen Arbeit gezielt stärken sollte. Die Workshops boten praxisnahe Einblicke, konkrete Werkzeuge und vor allem einen regen Austausch zwischen Engagierten aus vielen Musikvereinen und auch externen Institutionen.
Der Auftakt am Vormittag widmete sich der Frage, wie es gelingt, die Potenziale der Mitglieder im Verein besser zu nutzen und sie aktiv in Entwicklungsprozesse einzubeziehen. Julian Büche, stellvertretender Verbandspräsident und Vorsitzender des Musikverein Trachtenkapelle Bollschweil, machte deutlich, wie stark Vereine profitieren, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird und die Ideen und Fähigkeiten aller Mitglieder in Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Gemeinsam wurden Methoden erarbeitet, mit denen Vorstände die Ressourcen ihrer Mitglieder sichtbarer machen, aktivieren und für Projekte einsetzen können. Deutlich wurde, dass viele Vereine ähnliche Herausforderungen teilen – etwa, wenn es darum geht, gute Ideen auch wirklich verbindlich umzusetzen. Die gemeinsame Erkenntnis ist für alle ein motivierender Ausgangspunkt: Nun könne man gemeinsam an klaren, machbaren Weiterentwicklungen arbeiten.
Am frühen Nachmittag stand der Umgang mit Veränderungsprozessen im Zentrum. Aufbauend auf Modellen aus der Arbeits- und Organisationspsychologie wurden von Führungskräftetrainer Daniel Gregor Schmidt Strategien vorgestellt, wie Vereine Veränderungen nicht nur planen, sondern nachhaltig verankern können. Ziel war es, theoretische Grundlagen so verständlich und praxisnah zu übertragen, dass sie unmittelbar auf Vereinsprojekte angewendet werden können. Die Teilnehmenden konnten so zahlreiche Impulse mitnehmen, um Veränderungen im eigenen Verein bewusst und Schritt für Schritt voranzubringen.
Den Abschluss bildete eine kreative Einheit zur Konzertmoderation – ein Themenfeld, das in vielen Vereinen zwar regelmäßig gebraucht, aber selten strukturiert geschult wird. Daniel Gregor Schmidt zeigte auf, wie eine Moderation lebendig, unterhaltsam und gleichzeitig informativ gestaltet werden kann und wie typische Fehler vermieden werden. Ziel war es, das Publikum besser abzuholen, emotional zu erreichen und ein Konzert dadurch zu einem Erlebnis zu machen. Für die Teilnehmenden waren die konkreten Beispiele und Hinweise für eine professionellere Moderation sehr wertvoll. Viele hatten erkannt, dass kleine Anpassungen große Wirkung zeigen können – etwa durch gezieltere Formulierungen, durch das Einbinden von Bildern und der menschlichen Sinne oder durch eine klarere Struktur der Moderation. Die Teilnehmenden konnten mit deutlich mehr Selbstvertrauen, neuen Ideen und mit einer spürbar verbesserten, spannenderen Konzertansage aus dem Workshop herausgehen.
Der ganze Tag zeigte eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an praxisnaher Unterstützung im Vereinsalltag ist und wie stark Vereine gegenseitig voneinander lernen und profitieren können. Der Markgräfler Musikverband bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für die konstruktive Zusammenarbeit und freut sich darauf, die gewonnenen Impulse gemeinsam weiterzuführen.
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