Wenn der Opa mit dem Enkel…

Wenn der Opa mit dem Enkel…

Tag der Generationen in Kooperation mit dem Musikverein Schlatt im Rahmen unseres 125-jährigen Jubiläums.

Am Sonntag, den 26. November 2016, ab 14:30 Uhr veranstaltet der Musikverein Schlatt in Zusammenarbeit mit dem Markgräfler Musikverband einen Tag der Generationen in der Quellenhalle in Schlatt. Im Rahmen des 125-jährigen Verbandsjubiläums soll auf das generationenübergreifende gemeinsame Musizieren von Jung und Alt aufmerksam gemacht werden.

In bekannter Weise wird der Nachwuchs des Musikvereins Schlatt sein Können unter Beweis stellen. Bläserklasse, Vororchester und Jugendkapelle werden präsentieren, was sie in den letzten Monaten erarbeitet haben. Unsere Nachwuchs-Bläser werden in Einzel- und Gruppenvorträgen zeigen, was sie auf ihren Instrumenten erlernt haben. Zudem werden erstmals Musiker aus der Erwachsenenausbildung den Nachmittag musikalisch mitgestalten und zeigen, dass das Erlernen des Instrumentes nicht zwangsläufig im Kindesalter stattfinden muss. Mit seinem Konzept „Lust auf Musik“ möchte der Musikverein Schlatt auch ältere Personen ans musizieren heranführen und die Möglichkeit geben, ein Instrument zu erlernen.

Höhepunkt des Nachmittages wird das Mehrgenerationenorchester des Markgräfler Musikverbandes sein. Unter dem Motto „Wenn der Opa mit dem Enkel“ haben sich eigens für diesen Nachmittag Musiker aus mehreren Musikvereinen zu einem gemeinsamen Projektorchester zusammengefunden, bei dem jeweils zwei bis drei Generationen aus Musikerfamilien zusammen musizieren werden. Man darf schon jetzt gespannt sein und sich auf einen einzigartigen Auftritt freuen!

„Zwei Dirigenten – Ein Konzert!“

„Zwei Dirigenten – Ein Konzert!“

Herbstkonzert des Sinfonisches Verbandsblasorchesters Markgräflerland mit Gastdirigent Ignatius Wang.

Zwei Kulturen treffen beim Konzert des Sinfonischen Verbandsblasorchesters Markgräflerland, kurz VBO, am Sonntag, den 15. Oktober 2017, um 18:00 Uhr im Tuniberghaus Tiengen aufeinander: Neben dem Chefdirigenten Helmut Hubov aus Stockach, Deutschland, der die erste Konzerthälfte dirigiert, wird der zweite Konzertteil von Ignatius Wang, Musikdirektor der Singapur Armed Forces geleitet.

Während Chefdirigent Helmut Hubov Werke aus Finnland und England ausgewählt hat, wird Ignatius Wang Werke aus seiner Heimat Singapur und aus Japan zusammen mit dem VBO auf die Bühne bringen. Auf dem Programm stehen u. a. Windows oft he World von Peter Graham und The Zest von Ilari Hylkilä unter der Leitung von Helmut Hubov, Redhill von Benjamin Yeo und Gloriosa von Yasuhide Ito unter der Leitung von Ignatius Wang.

Helmut Hubov ist seit 2003 künstlerischer Leiter des VBO. Er ist Musikschulleiter und Stadtmusikdirektor in Stockach. In dieser Eigenschaft hält er auch die Leitung der Stadtmusik Stockach inne. Außerdem dirigiert er die Stadtharmonie Winterthur-Thöss und ist Verbandsdirigent im Blasmusikverband Hegau-Bodensee.

Ignatius Wang (*1990) ist Musikdirektor der Singapore Armed Forces (SAF) Ceremonial Band und der Lion City Brass Band. Außerdem dirigiert er die Temasek Polytechnic Alumni Band in Singapur. Mit dem VBO hat Ignatius Wang bereits in mehreren Meisterklassen mit Douglas Bostock an der BDB-Musikakademie in Staufen gearbeitet.

Tickets für das Konzert sind bei jedem Musiker oder bei Musik Gillhaus in Freiburg im Vorverkauf zu 10 Euro erhältlich. Abendkasse 12 Euro.

Spannungsbogen Blasmusik

Spannungsbogen Blasmusik

Blasmusikmarathon unseres 125-jährigen Jubiläums.

Das Wirken der Musikvereine gleicht während vieler Monate einem Marathon. Die Vorbereitungen und Durchführung von Konzerten vom Frühjahrs-, über das Jahres-, sowie dem Weihnachtskonzert erfordern große Mühen. Die Musikerinnen und Musiker bereiten sich durch üben auf die Proben vor. In den Proben wird immer und immer wieder am Zusammenspiel des Orchesters gefeilt. Im Konzert werden teils Höchstleistungen abgerufen. Besondere Sommerveranstaltungen im eigenen Ort oder bei Auftritten in der Region beziehungsweise darüber hinaus erfordern zusätzliche Vorbereitungen. Das unterwegs sein beinhaltet oft logistische Herausforderungen um Instrumente von erheblichen Wert sicher an ihren Bestimmungsort zurück bringen zu können.

Es liegt nahe, den Gedanken des Marathons im Jubiläumsjahr aufzugreifen und ihn durch den Auftritt verschiedener Gruppen im Bereich der Blasmusik darzustellen. Zwei von vielen, seit Jahren erfolgreiche Blasorchester, die personell, organisatorisch und musikalisch hervorragend aufgestellt sind, präsentieren sich zum Auftakt. Ein Vereinsorchester greift am Gutedeltag das Thema Musik, Wein und Geselligkeit auf. Die Senioren denen die Vereine und der Verband eine erfolgreiche Historie zu verdanken hat, feiern mit ihrem und den Seniorenorchestern benachbarter Verbände. Verantwortliche der Vereine und des Verbandes treffen sich zu einem Musikerfest in ungezwungener Atmosphäre. Unser Nachwuchs und unsere Hoffnung für die Zukunft übt vereinsübergreifend in Orchestern zusammen mit Jugendlichen aus Frankreich um in Konzerten ihre Leistung zu präsentieren zu können.

Die letzte Mai Woche bietet eine ungewöhnliche, Dichte an Veranstaltungen und Auftritten, die einmal mehr zeigen, was die Musikvereine zu leisten vermögen.

Tradition mit neuen Richtlinien

Jugendwertungsspiel statt Wettbewerb.

Wie jedes Jahr haben sich talentierte Kinder und Jugendliche zu dem traditionellen Wertungsspiel zusammengetan. 29 Teilnehmer in Ensemble- und Solowertung stellten sich am 13. Mai 2017 in der Hebelschule Schliengen einer Expertenjury, bestehend aus Ralf Boehm (Vorsitz), Astrid Heider und Markus Augenstein.

Mit der neuen Ausrichtung, statt einem Wettbewerb ein Wertungsspiel zu veranstalten, wurden auch einige weitere Änderungen vorgenommen. Es wurden zwar noch Punkte für erbrachte Leistungen vergeben, allerdings wurden diese nicht mehr auf die Urkunde der Teilnehmer gedruckt. Außerdem fielen die Altersstufen weg – grundsätzlich blieb das bewährte Konzept jedoch bestehen.

Abschließend war es ein gelungener Tag, wieder einmal stand die Freude der Teilnehmer an der Musik im Vordergrund. Aber natürlich durfte auch dieses Jahr eines nicht fehlen, zur Urkundenvergabe bekam jeder Teilnehmer noch ein kleines Geschenk überreicht. Hierfür danken wir TonArt music, Gillhaus, Bertram und De Haske für die großzügige Unterstützung. An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an Herr Lang und der Hebelschule Schliengen und letztlich Martin Schöpflin und Gabriele Volk-Dittus, die wieder einmal mit ganzem Herzen dabei waren.