Datum/Zeit

Sonntag, 14. Juni 2026
10:00 bis 19:30

Veranstalter/Mitwirkende

Markgräfler Musikverband

Ort

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Der Workshop bietet Musikerinnen und Musikern aller Alters- und Leistungsstufen die Möglichkeit, ihr instrumentales Können gezielt weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen dabei praxisnahe Inhalte wie effektives Üben, die Erweiterung des Tonumfangs, sicheres Ensemblespiel sowie Luft- und Atemtechnik. Auch individuelle Fragestellungen und spieltechnische Herausforderungen können im persönlichen Austausch behandelt werden.

Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Warm-up aller Teilnehmenden. Im weiteren Verlauf werden sowohl Einzelunterrichte als auch Registerproben angeboten. Der Einzelunterricht umfasst jeweils 45 Minuten und ermöglicht eine gezielte individuelle Betreuung mit persönlichen Tipps und Übungen. Die Registerproben bieten die Möglichkeit, gemeinsam am Klang, an Intonation, Zusammenspiel und musikalischer Gestaltung zu arbeiten. Dabei können auch Inhalte erarbeitet werden, die auf Konzert- oder Auftrittssituationen vorbereiten und das sichere Musizieren im Ensemble stärken.

Im Mittelpunkt des Tages stehen der persönliche Austausch, das gemeinsame Musizieren und die Freude an der musikalischen Weiterentwicklung – unabhängig davon, ob erste Erfahrungen vertieft oder bereits fortgeschrittene Fähigkeiten weiter ausgebaut werden sollen. Register/Gruppen werden gebeten eigene Stücke oder Literatur aus dem Vereins- beziehungsweise Konzertalltag mitzubringen, an denen gemeinsam gearbeitet werden kann.

Durchgeführt wird der Workshop von fünf Studierenden der Hochschule für Musik Basel, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen auf Augenhöhe weitergeben und den Workshop mit einem Konzert abschließen werden.

Neben aktiven Musikerinnen und Musikern richtet sich das Angebot auch an Interessierte, die sich mit dem Gedanken an ein Musikstudium beschäftigen und erste Einblicke in die Ausbildungsinhalte erhalten möchten.

Anmeldung

Teilnahmegebühren:
Einzel: 30 Euro
Register/Ensembles/Gruppen: 95 Euro

Anmeldeschluss: Donnerstag, 11. Juni 2026

Dozenten

Gergő Donáth
Gergő ist ein ungarischer Posaunist aus dem Raum Budapest. In Basel studiert er Bassposaune, unterrichtet und ist als Dirigent in einem Musikverein tätig. Während seiner bisherigen Laufbahn hat er sowohl als Musiker als auch als Dirigent wertvolle Erfahrungen in Sinfonieorchestern, Blasorchestern und Big Bands gesammelt. Seine Hauptinstrumente sind Posaune und Bassposaune. Als Musiker, Dirigent und Lehrer unterstütz t er gerne mit kreativen Ideen und hilft dabei, musikalische sowie technische Herausforderungen zu bewältigen.
Tobias Kalt
Tobias Kalt stammt ursprünglich aus Freiburg, wo er bereits früh seinen ersten Musikunterricht erhielt. Durch die enge Einbindung seiner Familie in Musikvereine kam er schon in jungen Jahren intensiv mit der Blasmusik in Kontakt. Bereits während der Schulzeit absolvierte er den C3-Dirigierkurs und ist seither regelmäßig in verschiedenen Orchestern tätig.

Derzeit studiert er in Basel Posaune sowie Blasorchesterleitung und verbindet sein Studium mit einer aktiven Dirigier- und Unterrichtstätigkeit in den Fächern Posaune und Tenorhorn. Innerhalb des Markgräfler Musikverbands ist er engagiert tätig, unter anderem seit dem vergangenen Jahr als Verbandsdirigent. Darüber hinaus wirkt er überregional als Posaunist und Satzprobendozent.

Besonders wichtig ist ihm, seine Begeisterung für Musik und sein Wissen weiterzugeben. Sein pädagogischer Schwerpunkt liegt auf Luftführung und Klang, da diese die Grundlage des Musizierens bilden. Ebenso legt er großen Wert auf das Zusammenspiel innerhalb des Satzes, da dieses einen zentralen Bestandteil der täglichen Orchesterarbeit darstellt.

Anna Kéthelyi
Ich bin in Ungarn aufgewachsen und habe den ersten Euphonium- und Posaunenunterricht von meinem Vater erhalten. Nach vier Jahren am Kunstgymnasium in Pécs erhielt ich einen Platz in der Klasse von Edgar Manyak. Derzeit studiere ich an der Hochschule für Musik Basel und unterrichte bei einem deutschen Musikverein.

Für mich ist es beim Unterrichten besonders wichtig, dass jeder meiner Schüler die Vorteile des Musizierens erlebt. Ich möchte, dass alle, die bei mir lernen, im Unterricht mit ihrem Instrument Spaß haben.

Amanda Peyer
Ich bin in der Jura-Bergregion der Schweiz geboren und habe bereits als Kind mit dem Alphornspielen die Liebe zu Blasinstrumenten und den Naturtönen entdeckt. Auch heute noch klingt die Musik täglich in mir. Sei es im Theorieunterricht an der Hochschule für Musik Basel, wo ich klassische Posaune studiere, oder beim Spielen meines Instrumentes. Beim gemeinsamen Musizieren in kammermusikalischen Gruppen oder beim Posaunen- und Alphornunterrichten meiner Schüler. Musik ist eine vielfältige, kreative, persönliche und wunderschöne Kunst, Gefühle auszudrücken und Geschichten zu erzählen.
Durch meine Ausbildung in klassischer Posaune erhoffe ich mir, später einmal als Posaunistin im Orchester oder Ensembles aktiv zu sein. Genauso sehr wie beim eigenen Musizieren brenne ich dafür, andere Musiker*innen und ihre Musik kennenzulernen. In meinem Unterricht erforschen wir durch kreative Methoden den Klang der Posaune, feilen an der Spieltechnik und das allerwichtigste dabei: Die Freude am Musizieren ist das Wesen von allem.
Ich interessiere mich zusätzlich für Komposition. Durch das Komponieren eröffnet sich mir eine weitere Perspektive zur Musik. Daher bin ich in meinem Unterricht offen für jegliche musikalischen Gedanken. Musizieren ist in der Regel nichts anderes als eine Eigenkomposition des Augenblickes.
Yoann Vogel
Yoann Vogel ist ein Schweizer Posaunist aus dem Kanton Waadt. Er wuchs in der Welt der Blasmusik auf und wollte schon früh mit dem Posaunespielen beginnen. Er begann sein professionelles Musikstudium mit einem Bachelor in Musik an der Musikhochschule Genf und setzt derzeit sein Masterstudium in Musikpädagogik an der Musikhochschule Basel fort.

Yoann spielt regelmäßig in Exzellenz-Blasorchestern sowie in verschiedenen Blechbläserensembles. Er hat sich außerdem auf zeitgenössische Musik spezialisiert und komponiert selbst Stücke für Posaune solo, mit Begleitung oder im Ensemble.

Seinen jungen Schülern bietet er kreative und unterhaltsame Kurse an, in denen er neue Arbeitsweisen einführt, gleichzeitig aber hohe Anforderungen an das instrumentale und musikalische Können stellt.

Ansprechperson

Tobias Kalt

Tobias Kalt

Teamleiter Verbandsdirigent