Ein Verband entdeckt seine Vergangenheit neu
100 Jahre BDB – Ein Verband entdeckt seine Vergangenheit neu / Komponistinnen & Komponisten in der BDB-Musikakademie / Größtes Frauen-Blasorchester – Aufruf an alle Blasmusikerinnen
Mitgliedermeldung nicht vergessen!
Die jährliche Mitgliedermeldung ist ein zentraler Bestandteil der Verbandsarbeit. Auch für das kommende Kalenderjahr bitten wir deshalb alle Mitgliedsvereine, ihre Daten fristgerecht bis zum 15. Januar abzugeben. Eine korrekte und vollständige Mitgliedermeldung ist die Basis insbesondere für die Auszahlung von Zuschüssen sowie die Beantragung von Ehrungen.
Die Erfassung und Übermittlung der Mitgliederdaten erfolgt über ComMusic, das offizielle Vereinsverwaltungsprogramm innerhalb des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB). Wir bitten sicherzustellen, dass alle relevanten Daten des Vereins vollständig und aktuell in ComMusic eingetragen sind und fristgerecht übermittelt werden. Unvollständige oder verspätete Meldungen können zu Nachteilen für die Vereine führen.
Sollten Sie Fragen zur Mitgliedermeldung haben, technische Probleme auftreten oder die Meldung erstmals durchführen, stehen wir Ihnen gerne unterstützend zur Seite. Wir danken allen Verantwortlichen für ihre Mitarbeit und ihren Beitrag zu einer reibungslosen Verbandsarbeit und einem gut organisierten Start ins neue Kalenderjahr.
Ansprechperson:

Gerhard Winter
Ansprechperson für ComMusic
Hachbergstr. 11
79423 Heitersheim
Tel.: 0 76 34 – 12 21
Weiterdenken, Weiterentwickeln, Weiterkommen: Ein Tag für die Vereinsarbeit von morgen
Mit drei intensiven Workshops und durchweg positivem Feedback fand am Samstag, den 29. November 2025, in der BDB-Musikakademie ein kompletter Tag des Markgräfler Musikverbandes statt, der Vereine und ihre Verantwortlichen in ihrer täglichen Arbeit gezielt stärken sollte. Die Workshops boten praxisnahe Einblicke, konkrete Werkzeuge und vor allem einen regen Austausch zwischen Engagierten aus vielen Musikvereinen und auch externen Institutionen.

Der Auftakt am Vormittag widmete sich der Frage, wie es gelingt, die Potenziale der Mitglieder im Verein besser zu nutzen und sie aktiv in Entwicklungsprozesse einzubeziehen. Julian Büche, stellvertretender Verbandspräsident und Vorsitzender des Musikverein Trachtenkapelle Bollschweil, machte deutlich, wie stark Vereine profitieren, wenn Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird und die Ideen und Fähigkeiten aller Mitglieder in Entscheidungsprozessen berücksichtigt werden. Gemeinsam wurden Methoden erarbeitet, mit denen Vorstände die Ressourcen ihrer Mitglieder sichtbarer machen, aktivieren und für Projekte einsetzen können. Deutlich wurde, dass viele Vereine ähnliche Herausforderungen teilen – etwa, wenn es darum geht, gute Ideen auch wirklich verbindlich umzusetzen. Die gemeinsame Erkenntnis ist für alle ein motivierender Ausgangspunkt: Nun könne man gemeinsam an klaren, machbaren Weiterentwicklungen arbeiten.
Am frühen Nachmittag stand der Umgang mit Veränderungsprozessen im Zentrum. Aufbauend auf Modellen aus der Arbeits- und Organisationspsychologie wurden von Führungskräftetrainer Daniel Gregor Schmidt Strategien vorgestellt, wie Vereine Veränderungen nicht nur planen, sondern nachhaltig verankern können. Ziel war es, theoretische Grundlagen so verständlich und praxisnah zu übertragen, dass sie unmittelbar auf Vereinsprojekte angewendet werden können. Die Teilnehmenden konnten so zahlreiche Impulse mitnehmen, um Veränderungen im eigenen Verein bewusst und Schritt für Schritt voranzubringen.
Den Abschluss bildete eine kreative Einheit zur Konzertmoderation – ein Themenfeld, das in vielen Vereinen zwar regelmäßig gebraucht, aber selten strukturiert geschult wird. Daniel Gregor Schmidt zeigte auf, wie eine Moderation lebendig, unterhaltsam und gleichzeitig informativ gestaltet werden kann und wie typische Fehler vermieden werden. Ziel war es, das Publikum besser abzuholen, emotional zu erreichen und ein Konzert dadurch zu einem Erlebnis zu machen. Für die Teilnehmenden waren die konkreten Beispiele und Hinweise für eine professionellere Moderation sehr wertvoll. Viele hatten erkannt, dass kleine Anpassungen große Wirkung zeigen können – etwa durch gezieltere Formulierungen, durch das Einbinden von Bildern und der menschlichen Sinne oder durch eine klarere Struktur der Moderation. Die Teilnehmenden konnten mit deutlich mehr Selbstvertrauen, neuen Ideen und mit einer spürbar verbesserten, spannenderen Konzertansage aus dem Workshop herausgehen.
Der ganze Tag zeigte eindrucksvoll, wie groß der Bedarf an praxisnaher Unterstützung im Vereinsalltag ist und wie stark Vereine gegenseitig voneinander lernen und profitieren können. Der Markgräfler Musikverband bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden für die konstruktive Zusammenarbeit und freut sich darauf, die gewonnenen Impulse gemeinsam weiterzuführen.